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kde 4.4 performance
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flammenflitzer
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Joined: 25 Nov 2003
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 10:46 am    Post subject: kde 4.4 performance Reply with quote

Bei mir ist in conky virtuoso-t immer die Nummer 1 mit 25 - 30 % CPU Last. Im Moment sogar, obwohl ich den "Datei-Indexer" ausgesetzt habe. Ich habe den Schieberegler auf 250 MB RAM gesetzt, um zu sehen, wie die Sache dann läuft. Im Moment - da ich den "Datei-Indexer" ausgesetzt habe - belegt nepomukservicestub und virtuaoso-t c.a. 800 MB RAM Und nicht die zugeteilten 250 MB.
KDE4.4 läuft bei mir so etwas von zäh, das es schon richtig nervt. Unter kde 4.3 hatte ich virtualbox an, habe Pakete kompilliert, einige Apps offen und konnte noch unter wine spielen. Ob das wieder wird? Außerdem reisst dolphin ab und an die Hufe hoch. Ich hoffe, das da noch etwas pasiert.
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franzf
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Joined: 29 Mar 2005
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 10:56 am    Post subject: Reply with quote

Wurde in letzter Zeit genügend oft diskutiert und kritisiert. Z.B. hier, selbe Symptome ;)
https://forums.gentoo.org/viewtopic-p-6175818.html#6175818
In den Settings strigi deaktivieren, dann läuft es richtig flott.
Lass mich raten, du hast auch nen Singlecore?
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flammenflitzer
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Joined: 25 Nov 2003
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 11:19 am    Post subject: Reply with quote

Dualcore. Ich habe die Desktopsuche deaktiviert. Nun beschwert sich kmail/akonadi.
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franzf
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Joined: 29 Mar 2005
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 11:37 am    Post subject: Reply with quote

flammenflitzer wrote:
Dualcore. Ich habe die Desktopsuche deaktiviert. Nun beschwert sich kmail/akonadi.

Natürlich darfst du nicht Nepomuk deaktivieren ;)
Die "strigi Dateiindiziereung" musst du ausmachen.
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mv
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Joined: 20 Apr 2005
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 11:39 am    Post subject: Reply with quote

:evil: Für alle, denen es wie mir stinkt, dass kmail sie zu Nepomuk nötigen will:
:twisted: Kmail deinstallieren und statt dessen claws-mail benutzen.
:mrgreen: Ist für den Anwender weitgehend bediengleich und scheint bislang sogar weitaus besser zu sein.
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lituxer
Tux's lil' helper
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 12:04 pm    Post subject: Reply with quote

Beim Update von 4.3 auf 4.4 hatte ich das selbe Problem. Die Kiste lief auf gut deutsch gesagt beschi.....
Im englischen Forum habe ich gelesen (finde den Betrag aber nicht mehr) das man sein Home Verzeichnis komplett neu anlegen soll.
Also habe ich mir die Arbeit mal gemacht. Jetzt rennt die Kiste wieder.
Alles läuft tadellos.
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flammenflitzer
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Joined: 25 Nov 2003
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 12:12 pm    Post subject: Reply with quote

mv wrote:
:evil: Für alle, denen es wie mir stinkt, dass kmail sie zu Nepomuk nötigen will:
:twisted: Kmail deinstallieren und statt dessen claws-mail benutzen.
:mrgreen: Ist für den Anwender weitgehend bediengleich und scheint bislang sogar weitaus besser zu sein.
Claws Mail is an email client (and news reader), based on GTK+ - entfällt damit. Dann kann man ja auch thunderbird nehmen. Ich wollte aber etwas, das mit den anderen kde-pim Komponenten zusammenarbeitet.
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franzf
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 12:16 pm    Post subject: Reply with quote

flammenflitzer wrote:
Claws Mail is an email client (and news reader), based on GTK+ - entfällt damit. Dann kann man ja auch thunderbird nehmen. Ich wollte aber etwas, das mit den anderen kde-pim Komponenten zusammenarbeitet.

Da wirst du Probleme bekommen...
Denn wenn kdepim, dann akonadi. Eine Alternative wäre mailody. Die verwenden aber sogar schon die akonadi_imap_resource. Also wieder nix ohne Nepomuk/Akonadi...
Einizge Option für kde4-only:
Ein Kommandozeilen-Mailapp in konsole laufen lassen :P
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flammenflitzer
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 12:18 pm    Post subject: Reply with quote

....das man sein Home Verzeichnis komplett neu anlegen soll.
Da geht mir zu viel flöten. Das kann sich ja nur um einige configs handeln. Unter .config und unter .kde*
Vielleicht
.config/akonadi/
.config/kde.org/
.config/Trolltech/
und das komplette
.kde4/
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franzf
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 12:23 pm    Post subject: Reply with quote

flammenflitzer wrote:
....das man sein Home Verzeichnis komplett neu anlegen soll.
Da geht mir zu viel flöten. Das kann sich ja nur um einige configs handeln. Unter .config und unter .kde*

Einerseits zerschossene Config, andererseits können lange verwendete /homes auch mal etwas (sehr) fragmentieren. Mit sys-fs/shake defragmentieren sollte auch helfen.
Wenn der indexer mehrmals pro Stunde durch deine files fetzt, kannst du dir denken wie das ausbremst, wenn fragmentiert...

Werd ich wohl auch mal testen, thx für den Tip!

Was ich auch noch im kde-forum gelesen hab: Den Regler für den Speicherverbrauch verändern. Ich kann mir vorstellen, dass der angezeigte Defualt von 50 MB nur in der Config-GUI sichtbar ist. Im Programm selber sieht man vllt. was anderes - oder gar nichts und nimmt so viele wie man grad lustig ist...
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flammenflitzer
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 12:38 pm    Post subject: Reply with quote

PS: Was ist denn das
Code:
Shake is a defragmenter ...
Ich kann mich noch an endlose, teils sehr leidenschaftliche Diskussionen erinnern, das man unter Linux so etwas nie brauchen wird. (Mein home Verzeichnis ist schon bald 10 Jahre alt.)
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franzf
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 1:40 pm    Post subject: Reply with quote

flammenflitzer wrote:
Ich kann mich noch an endlose, teils sehr leidenschaftliche Diskussionen erinnern, das man unter Linux so etwas nie brauchen wird. (Mein home Verzeichnis ist schon bald 10 Jahre alt.)

Dass Linux-Dateisysteme nicht fragmentieren entspricht nicht der Wahrheit. Sie tun es einfach nicht so schnell wie FAT oder NTFS. Und das Defragmentieren geht deutlich leichter: Inhalt der Platte kopieren, Dateien löschen, Dateien zurückkopieren -> fertig.
Die Algorithmen scheinen einfach durchdachter zu sein.

Aber wenn eine Partition alt ist und vor allem oft großen Veränderungen unterworfen ist, kann eine Fragmentierung schneller eintreten. Versuchs einfach mal mit shake ;)
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flammenflitzer
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 2:21 pm    Post subject: Reply with quote

franzf wrote:
flammenflitzer wrote:
Ich kann mich noch an endlose, teils sehr leidenschaftliche Diskussionen erinnern, das man unter Linux so etwas nie brauchen wird. (Mein home Verzeichnis ist schon bald 10 Jahre alt.)

Dass Linux-Dateisysteme nicht fragmentieren entspricht nicht der Wahrheit. Sie tun es einfach nicht so schnell wie FAT oder NTFS. Und das Defragmentieren geht deutlich leichter: Inhalt der Platte kopieren, Dateien löschen, Dateien zurückkopieren -> fertig.
Die Algorithmen scheinen einfach durchdachter zu sein.

Aber wenn eine Partition alt ist und vor allem oft großen Veränderungen unterworfen ist, kann eine Fragmentierung schneller eintreten.
Diese Meinung habe ich auch vertreten und wurde quasi als windows-freund abgekanzelt.
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think4urs11
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 3:06 pm    Post subject: Reply with quote

flammenflitzer wrote:
franzf wrote:
Aber wenn eine Partition alt ist und vor allem oft großen Veränderungen unterworfen ist, kann eine Fragmentierung schneller eintreten.
Diese Meinung habe ich auch vertreten und wurde quasi als windows-freund abgekanzelt.

Niemand hat gesagt das es leicht ist etwas zu vertreten das die Mehrheit als 'falsch' deklariert. ;)
Wenn man aber logisch an die Sache rangeht merkt man das bei regelmäßiger/intensiver Nutzung jedes FS fragmentiert (Hintergrundjobs die dies verhindern bzw. beheben sind genaugenommen keine Lösung des Problems sondern ein Workaround).
_________________
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flammenflitzer
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 3:29 pm    Post subject: Reply with quote

franzf wrote:
Versuchs einfach mal mit shake ;)
Hast du damit Erfahrungen gesammelt? Kannst du das Programm bewerten?
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franzf
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 3:36 pm    Post subject: Reply with quote

flammenflitzer wrote:
franzf wrote:
Versuchs einfach mal mit shake ;)
Hast du damit Erfahrungen gesammelt? Kannst du das Programm bewerten?

Momentan kann ich nichts dazu sagen. Mein /home ist nicht wirklich stark fragmentiert (5%). Aber im Internet stößt man drauf, wenn man nach Möglichkeiten zur Defragmentierung unter linux sucht.
Das schöne an shake ist ja, dass es das gemountete FS defragmentieren kann. Du kannst auch nur einen bestimmten Ordner defragmentieren, oder nur einzelne Dateien. Zum Testen ist das sicher eine gute Möglichkeit. Ein größeres Dir wegsichern, shake drüberlaufen lassen und schauen ob alles kaputt ist ;)

Nebenbei: Die 0.3.1 ist stable im offiziellen Tree, also kann es nicht soooo schlecht sein.
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mv
Watchman
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 11:09 pm    Post subject: Reply with quote

flammenflitzer wrote:
Claws Mail is an email client (and news reader), based on GTK+ - entfällt damit.

gtk+ != GNOME; evolution z.B. würde ich deswegen nicht empfehlen, weil das gconf2 und damit wesentliche GNOME-Komponenten nach sich zieht. gtk+ hingegen ist i.W. nur eine GUI-Bibliothek, braucht nicht allzu viel Speicher und hat auch keine sicherheitsrelevanten Implikationen wie das Betreiben von GNOME. Vermutlich haben diese Bibliothek ohnehin die meisten Benutzer auf ihrer Platte - man müsste schon auf viel Sinnvolles verzichten, wenn man diese Bibliothek vermeiden will.
Quote:
Dann kann man ja auch thunderbird nehmen.

Nein, erstens ist da die Bedienung ganz anders, und zweitens braucht wohl thunderbird alleine mehr Plattenplatz als gtk.
Quote:
Ich wollte aber etwas, das mit den anderen kde-pim Komponenten zusammenarbeitet.

Wenn Du pim willst, führt an Nepomuk kein Weg vorbei: Gerade pim wurde ja mit Nepomuk verknüpft. Dass kmail das dann auch braucht, ist nur die Konsequenz.
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Watchman
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Joined: 20 Apr 2005
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PostPosted: Sun Feb 21, 2010 11:30 pm    Post subject: Reply with quote

think4urs11 wrote:
Wenn man aber logisch an die Sache rangeht merkt man das bei regelmäßiger/intensiver Nutzung jedes FS fragmentiert

Jein. Es ist eine Frage der Statistik und hat nichts mit regelmäßiger Nutzung sondern der Art der Nutzung zu tun. Man kann immer ein Filesystem so schreiben, dass es bei bestimmten Arten der Nutzung nicht fragmentiert (in dem Sinne, dass die Fragmentierung niedrig bleibt und auch nach langer Nutzung nicht ansteigt). Erst wenn die Nutzung häufig anders ist als konzeptionell statistisch erwartet wurde, wird die Fragmentierung ansteigen. Außerdem ist der absolute Prozentteil der Fragementierung weitgehend irrellevant (außer für Backups o.ä.): Wichtiger für das "normale" Arbeiten ist vielmehr, ob die zusammen benutzten Daten auch halbwegs zusammen stehen.
Quote:
Hintergrundjobs die dies verhindern bzw. beheben sind genaugenommen keine Lösung des Problems sondern ein Workaround

Das ist eher eine sprachliche Haarspalterei. Wenn ein Filesystem von vornherein etwas Redundanz einbaut, um die Fragementierung gering zu halten, könnte man dies genauso als "permanenten nichtabschaltbaren Hintergrundjob" auffassen, der zudem noch schlecht scheduled ist, weil er immer dann einsetzt, wenn man sowieso schon Plattenbelastung hat. Da ist ein Hintergrundjob, dem man ggf. die Rechenzeit nach Bedarf zuordnen/entziehen kann schon eine weitaus bessere Lösung. Wichtig für die Praxis ist eher, dass dies tatsächlich im Hintergrund (also bei gemountetem aktivem Filesystem) geschehen kann. Richtig sinnvoll wird das unter Linux wohl erst mit BTRFS möglich sein.
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Yamakuzure
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PostPosted: Wed Feb 24, 2010 12:37 pm    Post subject: Reply with quote

Es werden immer wieder Dateien gelöscht. Schon entstehen Lücken. Ist dann eine neue Datei größer als die größte verfügbare Lücke, wird die Datei fragmentiert. Vollkommen egal welches FS benutzt wird.

...ich habe bei einer so einfachen Logik noch nie verstanden, warum so viele Menschen so wehement dagegen anstinken. Jedes Dateisystem fragmentiert. Wie schnell und wie stark mag ja unterschiedlich sein. Aber die Frage nach dem "ob" muss immer mit einem klaren "Ja" beantwortet werden.
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Watchman
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PostPosted: Wed Feb 24, 2010 3:19 pm    Post subject: Reply with quote

Yamakuzure wrote:
Es werden immer wieder Dateien gelöscht. Schon entstehen Lücken. Ist dann eine neue Datei größer als die größte verfügbare Lücke, wird die Datei fragmentiert. Vollkommen egal welches FS benutzt wird. [...] Jedes Dateisystem fragmentiert. Wie schnell und wie stark mag ja unterschiedlich sein.

Du übersiehst, dass eine Lücke - insbesondere noch in einer besonders großen Datei - für die Praxis vollkommen vernachlässigbar ist; je nach Zählweise und Dateigröße ist das eine Fragmentierung im weniger-als-Promillebereich. Nun magst Du vielleicht argumentieren, dass Du Dir - in einer Art bösartigem Tetris - immer gerade ungünstige Dateibrocken ausdenken kannst, bei denen die Fragmentierung kontinuierlich ansteigt. Das ist unbestritten, ist aber ein worst-case-Szenario, das bei normaler Filesystemnutzung niemals eintritt. Vielmehr wird es bei normaler Nutzung durchaus häufig vorkommen, dass nach dem Löschen und Neuschreiben etlicher Dateien (im Zuge der normalen Nutzung) die Gesamtfragmentierung sogar leicht abnimmt. Wenn sich das auf Dauer die Waage hält, wird der Level der Fragmentierung also ungefähr unverändert bleiben - auch und gerade bei langer Nutzung; und wenn man ein paar Annahmen über die durchschnittlichen Dateigrößen und deren Varianz macht, kann man das Dateisystem eben für so etwas "justieren". Die Fragmentierung wird nur dann zunehmen, wenn über lange Zeit von den Annahmen, für die das Filesystem ausgelegt ist, abgewichen wird, und zwar in gewissem Sinne immer in die "gleiche" Richtung (z.B. bei jeder Session werden jedesmal längere Dateien geschrieben, und es gibt fast keine kurzen o.ä.); das ist aber statistisch extrem unwahrscheinlich. Deshalb schrieb ich ja: Die Fragmentierung ist eine Frage der Stochastik.
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think4urs11
Bodhisattva
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PostPosted: Thu Feb 25, 2010 11:13 pm    Post subject: Reply with quote

Erstens kommt es anders
Zweitens als man denkt

;)

Bezogen auf ein FS das Dieter Durchschnitt (durchaus linux-affin) für z.B. sein /home einrichtet ist es aber schwer 'richtige' Annahmen über die Verwendung zu finden. Evtl. kommt er auf die Idee plötzlich MP3s zu sammeln, oder Videoschnitt zu machen, oder er fängt an zu programmieren incl. VCS usw...
Im wesentlichen wählt D.D. hier etwas wie ext3/4, reiser oder oder, aber meist mit den Defaults - weil die 'im Mittel' ganz gut sind.

Fragmentierung=ok if percentage=low kann man so generell auch nicht sagen - laut Murphy sind genau die 'nur 2% fragmentierte' Dateien genau die die einen ausbremsen.

Klar gibt es einen ganzen Ar... voll Variablen die die Fragmentierung beeinflußen wie z.B. %-belegter Platz. Wenn man es sich einfach machen will nimmt man grundsätzlich die gerade größtmöglich verfügbare Platte und wirft die auf das Problem - ein /home das zu 5% belegt ist fragmentiert nur seeehr langsam; eines das überwiegend zu 80+% belegt ist schon eher.
Letztlich ändert das aber nichts am root cause - es gibt keine garantiert nicht fragmentierenden FS (wie gesagt mit Konstrukten die im Hintergrund aufräumen und files hin- und herschieben läßt sich das sehr gut verstecken, jedenfalls sofern das System nicht ständig unter high load steht).
Auc SSDs lösen diese Problem nicht, sie verstecken es nur durch die viel schnelleren Transferraten und die extrem viel schnelleren seektimes - bedingt dadurch das hier kein mechanischer Kopf mehr bewegt werden muß.
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Klaus Meier
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PostPosted: Fri Feb 26, 2010 12:12 am    Post subject: Reply with quote

Zwei Dinge dazu. Ob ein FS fragmentiert oder nicht ist scheiß egal. Ich habe festgestellt, dass das Arbeiten wesentlich schneller geht, wenn man es einmal alle 6 Monate umkopiert. Außerdem hat man dann mal wieder ein Backup. Und das, obwohl fsck mir angezeigt hat, es wäre zu 0,1% defragmentiert. Außerdem, beiext3 sind die Werte doch gestiegen, ext4 bekomme ich einfach nicht über diese 0,1. Und es ist mir echt egal, an was es liegt. Der Effekt ist spürbar. Jeder, der auf ein andere FS gewechselt ist, war der Meinung, das das Neue viel schneller ist als das alte. Einer wechselt von etx3 auf reiser: Viel schneller. Der nächste wechslet von reiser auf ext3: Viel schneller. Liegt halt nicht am FS sondern an der neuen Ordnung der Dateien. Also einfach mal das home Verzeichnis auf ein neues kopieren, das alte löschen und dann umbenennen. Aber ich glaube nicht, dass dies das Problem löst.

Beim Wechsel von 4.3 auf 4.4 waren bei mir so gut wie alle Einstellungen weg. Da haben die kräftig durchgerührt. Ist dafür aber auch deutlich übersichtlicher geworden als vorher. Und dabei wurde dann wohl ein größeres Konfusium angerichtet, was das lesen der Dateien sehr verzögert. Also eventuell nur den .kde4 Ordner löschen. Oder erst mal nur den config Teil.
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Yamakuzure
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Joined: 21 Jun 2006
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PostPosted: Fri Feb 26, 2010 12:18 pm    Post subject: Reply with quote

@mv: Genau das meinte ich mit dem "Gegenanstinken". Jedes FS fragmentiert. Punkt. Wann, wie stark, wie schnell, ist egal. Ob die Rate relevant ist, war nicht die Frage. Sondern nur ob ein FS unter Linux fragmentiert. Egal ob 0,000001% oder 50%. Die Antwort lautet: ja
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mv
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Joined: 20 Apr 2005
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PostPosted: Fri Feb 26, 2010 12:19 pm    Post subject: Reply with quote

Klaus Meier wrote:
Zwei Dinge dazu. Ob ein FS fragmentiert oder nicht ist scheiß egal. Ich habe festgestellt, dass das Arbeiten wesentlich schneller geht, wenn man es einmal alle 6 Monate umkopiert.

Ich vermute, der Effekt, der sich da bei Dir hauptsächlich bemerkbar gemacht hat, ist das Directory Hashing. Von ext4 auf ext4 wird Dir das dann in 6 Monaten keinen Vorteil mehr verschaffen. Bei btfrs schon gleich gar nicht.
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Watchman
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Joined: 20 Apr 2005
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PostPosted: Fri Feb 26, 2010 12:28 pm    Post subject: Reply with quote

Yamakuzure wrote:
Wann, wie stark, wie schnell, ist egal. Ob die Rate relevant ist, war nicht die Frage. [...] Die Antwort lautet: ja

Diese Frage interessiert aber keine Sau: Dies ist ganz bestimmt nicht die Frage, die man meint, wenn man über Defragmentierung spricht, denn 0% Fragmentierung erwartet ja kein vernünftiger Mensch. Die Frage, die tatsächlich dabei interessiert, ist, ob Defragmentierung einen echten Vorteil bringt. Und hier fällt die Antwort eben viel differenzierter aus (ich wiederhole jetzt nicht alles nochmals).
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