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Hangup beim bauen von dev-libs/boost
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Klaus Meier
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Joined: 18 Apr 2005
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PostPosted: Tue Feb 17, 2015 10:59 am    Post subject: Reply with quote

Das klingt ja interessant. Werde ich mir heute abend mal anschauen. Gibt es schon irgend etwas über die Dateigröße und die Performance? Ich habe es mir mal auf Phoronix angesehen, bei den meisten Sachen nimmt es sich ja nicht viel, aber bei einigem ist die Performance katastrophal. Wichtig ist da ja auch eher die Dateigröße, die meiste Zeit wartet man ja mehr auf die rödelnde Platte als dann auf die tatsächliche Ausführung. Und die wird aktuell von Version zu Version größer.

Fühlt sich das System dadurch anders an?
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Josef.95
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PostPosted: Tue Feb 17, 2015 12:03 pm    Post subject: Reply with quote

schmidicom wrote:
Ohne ein "-pipe" in den CFLAGS baut auch der GCC wieder das Paket ohne den Computer zu killen.
Hoffentlich habe ich jetzt wenigstens einen brauchbaren "Workaround"...

Ja, dann wird es wahrscheinlich immer noch an zu wenig virtuellen Speicher liegen.
Ich verstehe aber auch nicht warum du dich so sehr sträubst ein wenig SWAP mit bereitzustellen..
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Klaus Meier
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Joined: 18 Apr 2005
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PostPosted: Tue Feb 17, 2015 12:17 pm    Post subject: Reply with quote

Josef.95 wrote:
Ich verstehe aber auch nicht warum du dich so sehr sträubst ein wenig SWAP mit bereitzustellen..

Würde ich bei einer SSD auch nicht machen, da können dann enorme Daten geschrieben werden. Obwohl, wenn /var/tmp/portage auf der SSD liegt und man ohne -pipe arbeitet, ist es eh egal.
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schmidicom
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Joined: 09 Mar 2006
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PostPosted: Tue Feb 17, 2015 1:57 pm    Post subject: Reply with quote

Nach allem was ich im Internet gelesen habe ist eine swap pures Gift für eine SSD, deshalb versuche ich das wenn möglich zu vermeiden. Außerdem dürfte zu wenig Speicher, meiner Meinung nach, nicht gleich zum freeze oder hardoff führen sondern höchsten zum Abbruch des Kompiliervorgangs. Genauso seltsam finde ich das ein conftest aus dem GCC-Paket sich dermaßen aufhängen kann das er nicht einmal mehr mit SIGKILL beendet werden kann.

Mag sein das meine Konfiguration nicht der Norm entspricht aber wenn der LLVM damit klar kommt und der GCC nicht glaube ich kaum das man den Fehler wirklich bei mir suchen sollte.
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franzf
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Joined: 29 Mar 2005
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PostPosted: Wed Feb 18, 2015 9:54 am    Post subject: Reply with quote

Klaus Meier wrote:
Das klingt ja interessant. Werde ich mir heute abend mal anschauen. Gibt es schon irgend etwas über die Dateigröße und die Performance? Ich habe es mir mal auf Phoronix angesehen, bei den meisten Sachen nimmt es sich ja nicht viel, aber bei einigem ist die Performance katastrophal. Wichtig ist da ja auch eher die Dateigröße, die meiste Zeit wartet man ja mehr auf die rödelnde Platte als dann auf die tatsächliche Ausführung. Und die wird aktuell von Version zu Version größer.

Fühlt sich das System dadurch anders an?

Das System fühlt sich anders an - es gibt beim Kompilieren keine Hänger mehr ;) Auch der Lüfter dreht weniger oft auf Anschlag...
Der Desktop an sich scheint auch nicht anders zu laufen. Ich hatte plasma/kde 5 ja bereits früher installiert, und damals noch alles mit gcc kompiliert. Damals gab es deutlich mehr Probleme ;) Einige Probleme haben die KDE/Qt Devs bereinigt, manche scheint es noch zu geben. Ich gehe davon aus, dass meine Probleme also NICHT mit clang zu tun haben...
Auch inkscape funktioniert tadellos.
Programme, bei denen ich selber im Quelltext rumfummel, (oder zumindest regelmäßig den Fortschritt beobachte) werden seit einiger Zeit auch mit clang kompiliert (otter, qupzilla, neovim(-qt), qpdfview, YouCompleteMe, ...). Und das geht auch alles (mittlerweile) reibungslos...

Bezüglich der Performance-Probleme: Das liegt einzig und allein daran, dass clang/llvm (noch) keine OpenMP-Implementierung mitbringt. Dadurch fehlt die Parallelisierung, das Programm läuft nur in einem Thread. Speziell auf stärkeren Rechnern mit mehreren (virtuellen) Kernen führt OpenMP zu deutlichen Performancesteigerungen. Aber keine Sorge - daran wird gearbeitet. In diesem Jahr könnte es soweit sein :)
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schmidicom
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Joined: 09 Mar 2006
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PostPosted: Wed Feb 18, 2015 10:46 am    Post subject: Reply with quote

@franzf
Bist du sicher das der llvm, auch in der aktuellen Version (z.B. 3.5.1), noch kein OpenMP kann?
http://clang-omp.github.io/
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franzf
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PostPosted: Wed Feb 18, 2015 11:00 am    Post subject: Reply with quote

schmidicom wrote:
@franzf
Bist du sicher das der llvm, auch in der aktuellen Version (z.B. 3.5.1), noch kein OpenMP kann?
http://clang-omp.github.io/

Ja, ich bin mir ziemlich sicher :)
Das was du da verlinkst ist das offizielle Repo in dem intel (evtl. auch andere) den OpenMP-Support implementieren. Das ist aber NICHT das offizielle LLVM-Repo. Und solange es nicht offiziell ist bekommst du das auch nicht mit den Release-tarballs ;)
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schmidicom
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PostPosted: Wed Feb 18, 2015 11:07 am    Post subject: Reply with quote

Dann sind folgende Files vermutlich nur der Anfang "OpenMP" zu implementation, oder sehe ich das Falsch?
Code:
~ $ equery f llvm | grep -i openmp
/usr/include/clang/AST/DeclOpenMP.h
/usr/include/clang/AST/OpenMPClause.h
/usr/include/clang/AST/StmtOpenMP.h
/usr/include/clang/Basic/OpenMPKinds.def
/usr/include/clang/Basic/OpenMPKinds.h

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Klaus Meier
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PostPosted: Wed Feb 18, 2015 11:09 am    Post subject: Reply with quote

Na warten wir mal ab, der gcc 5 sieht ja auch ziemlich lecker aus. Der soll beim Kompilieren schneller sein und der erzeugte Code auch verglichen mit dem 4.9.

Das was ich so auf Phoronix gelesen habe und auch selber getestet, war nicht so der Hit. Der erzeugte Code ist stellenweise um den Faktor drei langsamer. Und da selbst auf meiner lahmen Kiste der gcc keine Probleme macht, bleicht dann zum Vergleich nur die Performance übrig. Was ich getestet habe:

mariabdb: Kompilierzeit 19 Minuten gegenüber 15 Minuten. Der vom clang erzeugte Code war etwas kleiner.
lame: Der vom clang erzeugte code war etwas größer und 30% langsamer.
firefox: Belegt zur Laufzeit 10% mehr Speicher.

Also da warte ich lieber 25% länger beim Kompilieren, wenn der erzeugte Code hinterher besser ist. Bei Entwicklern sieht das natürlich genau anders rum aus. Für die ist erst mal wichtig, dass der Code erzeugt wird. Beschleunigen kann man später immer noch.

Also dran bleiben und abwarten, wie sich der nächste clang im Vergleich zum gcc 5 schlägt. Ich stelle mir gerade meinen nächsten Rechner zusammen. Da sind 16GB Speicher eingeplant. Kostet ja kaum noch was und dann kann man komplett im RAM kompilieren. Damit sollte das Thema durch sein.

Edit: So wie es aussieht kommt ja bald llvm 3.6 und alles was ich bislang dazu gefunden habe, ist dass man immer noch hofft, dass OpenMP drin ist. Sorry, aber ohne bringt es einfach nichts. Und die Entwickler vom llvm haben keinen Bock auf OppenMP und es wird dann von Intel dran geklatscht. Klingt jetzt nicht so prickelnd.
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franzf
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PostPosted: Thu Feb 19, 2015 10:34 am    Post subject: Reply with quote

schmidicom wrote:
Dann sind folgende Files vermutlich nur der Anfang "OpenMP" zu implementation, oder sehe ich das Falsch?
Code:
~ $ equery f llvm | grep -i openmp
/usr/include/clang/AST/DeclOpenMP.h
/usr/include/clang/AST/OpenMPClause.h
/usr/include/clang/AST/StmtOpenMP.h
/usr/include/clang/Basic/OpenMPKinds.def
/usr/include/clang/Basic/OpenMPKinds.h

openmp.llvm.org ist mMn. die zuverlässigste Quelle für den aktuellen Status. planet.clang.org kannst du auch mitlesen, da steht "vielleicht mit 3.6, wenn die Reviews schnell genug laufen".
Für welchem Zweck diese Header installiert werden - k.A. Vielleicht von nem früheren Versuch, vielleicht geht ein kleines Subset schon, vielleicht ist es ne Implementierung, damit openmp-Code kompiliert, am Ende wirds aber nicht parallelisiert sondern läuft sequentiell in einem Thread. Oder sonst was ;) Man könnte jetzt das subversion Repo auschecken (oder sich mit dem Web-Frontend rumquälen) und sich die History der einzelnen Dateien anschauen, dann kommt man wohl am ehesten zu nem korrekten Schluss ;)
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Josef.95
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PostPosted: Thu Feb 19, 2015 2:44 pm    Post subject: Reply with quote

@schmidicom
naja, wenn du deine SSD nur schonen möchtest könntest du SWAP auf einem anderen Laufwerk bereitstellen.
Ich denk diese Modeerscheinung möglichst gar kein SWAP bereitzustellen ist ne schlechte Idee, damit macht man es dem Kernel nicht einfach noch korrekt zu funktionieren.
Hier baute boost bisher selbst neben einem laufenden kde mit ein wenig SWAP auch auf Rechnern mit nur 2GB RAM bisher immer einwandfrei (zuletzt mit gcc-4.8.3,4).

Und bezüglich möglichst kein SWAP auf ner SSD: Ich denk das trifft auf halbwegs aktuelle SSDs nicht mehr zu - die kann man inzwischen wie ne ganz normale HDD nutzen :)
btw Ich musste neulich ein Windows 7 auf einem Rechner mit 32GB RAM und SSD installieren - dort hat Windows sich etwa 25 GB als SWAP auf der SSD reserviert ;) (gut das hat sich dort durch "Ruhezustand deaktivieren" verringern lassen)

Ich denk es ist einfach keine gute Idee keinen SWAP bereitzustellen.
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franzf
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Joined: 29 Mar 2005
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PostPosted: Thu Feb 19, 2015 2:54 pm    Post subject: Reply with quote

Man kann das AFAIK auch per swapfile lösen. Dadurch wird nicht immer in die selbe Region (Partition) der Platte geschrieben.
Aber evtl. schätze ich diese Technologie auch falsch ein - hab wenig Ahnung und Null praktische Erfahrung mit SSD. Liegt auch daran, dass ich meine Systeme brauche und die immer noch sporadisch autretenden Horrogeschichten von vollständigem Datenverlust schrecken doch ziemlich ab ;) (Jaja, backup... Aber einen kreativen Schub VOR nem Backup verlieren ist böse und mag ich nicht)
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Josef.95
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PostPosted: Thu Feb 19, 2015 3:50 pm    Post subject: Reply with quote

franzf,
bei den SSDs wird wahrscheinlich nicht immer der gleiche Bereich (einer Partition) beschrieben. Vermutlich wird der interne Controller und Firmware schon dafür sorgen dass die Zellen gleichmäßig "abnutzen"
Wenn dem nicht so wäre, dann wäre Partitionieren allein schon "ungünstig" ;)
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schmidicom
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PostPosted: Thu Feb 19, 2015 4:45 pm    Post subject: Reply with quote

Es gab mal eine ct'uplink zu dem Thema wie SSD's arbeiten und gemäß diesem Bericht spielt es keine Rolle wo eine Partition liegt oder wie groß diese ist da sich hinten herum der Inhalt trotzdem über den ganzen Speicher verteilt und nur der interne Controller weiß wo was liegt. Daher dürfte es zwischen einer swap-Datei und swap-Partition wohl auch kaum einen wirklichen unterschied geben.

Aber ich werde jetzt mal beim Laptop, zum testen, eine swap-Datei erstellen und hoffen das ich mir dadurch nicht nächstens eine neue SSD kaufen muss.

EDIT:
Tja, das mit der swap-Datei hat sich gerade erledigt weil das auf einer Partition mit btrfs scheinbar nicht geht:
https://wiki.archlinux.org/index.php/swap#Swap_file wrote:
Warning: Btrfs does not support swap files. Failure to heed this warning may result in file system corruption. While a swap file may be used on Btrfs when mounted through a loop device, this will result in severely degraded swap performance.

Wenn ich dann mal irgendwann Bock habe versuche ich die Partition zu verkleinern und mache mir so eine swap-Partition...
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Josef.95
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PostPosted: Sun Feb 22, 2015 12:16 am    Post subject: Reply with quote

Tja, hättest es mal gleich so gemacht wie im Gentoo-Handbuch beschrieben :P
(sorry, den konnt ich mir grad nicht verkneifen :))
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Klaus Meier
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PostPosted: Sun Feb 22, 2015 10:17 am    Post subject: Reply with quote

Startest du gparted von der SystemRescueCD (ist kurzem sogar im portage, genial!), da ist das Verkleinern einer Partition doch eine Kleinigkeit.

Ansonsten würde ich da eventuell etwas an der Hardware drehen. Also zum einen, kannst du den Speicher erweitern? Und wenn du USB3 hast, könntest du auch eine externe Platte anschließen. Ist vielleicht billiger als eine neue SSD. Ob du es nun mit Swap arbeitest oder mit /var/tm/portage und das noch ohne -puipe auf der SSD kommt irgendwie auf das Gleiche raus. Stressen tust du sie in beiden Fällen.
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schmidicom
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Joined: 09 Mar 2006
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PostPosted: Sun Feb 22, 2015 10:24 am    Post subject: Reply with quote

Ist bereits so geschehen, mit der SystemRescueCD war es eine Sache von 5min die root Partition zu verkleinern und eine swap Partition zu erstellen. Ob es hilft kann ich noch nicht sagen aber selbst wenn es hilft ist es meiner Meinung nach ein ganz klarer Bug wenn das ganze System wegen sowas bachab geht.

EDIT:
Ich will es jetzt zwar nicht beschreien aber es könnte sein das sich der GCC mit Swap nicht mehr aufhängt...
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