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Keine Umlaute / falsche Kodierung gebrannter CDs
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sprittwicht
l33t
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Joined: 04 Dec 2003
Posts: 644

PostPosted: Thu Aug 05, 2010 10:53 pm    Post subject: Keine Umlaute / falsche Kodierung gebrannter CDs Reply with quote

Hallo. Ich habe hier ein paar gebrannte Daten-CDs, die mir neuerdings (ist mir zumindest früher noch nie aufgefallen) nur noch ohne Umlaute präsentiert werden.
In Dolphin (KDE) kann ich nicht mehr in Ordner mit Umlauten wechseln, weil er meckert dass der Pfad (Fragezeichen statt Umlaute) ungültig sei. In der Konsole zeigt er auch nur Fragezeichen, aber mit cp kann ich die Dateien problemlos kopieren. Dabei zeigt er statt des Fragezeichens oder des korrekten Zeichens den Oktalcode des ISO-8859-1-kodierten Umlauts (z.B. "\374" statt "ü").

In den Untiefen der CD-Standards tun sich mir jetzt so einige Fragen auf:
1. Spielt die Kodierung des Systems (ISO 8859-x vs. UTF-8 ) beim Brennen eine Rolle und werden abhängig davon die Medien unterschiedlich beschrieben? Das wäre ja bei einem derart mobilen Medium... dumm.
2. Welches ist die Standard-Kodierung einer CD, sprich von ISO9660 (ASCII mit Einschränkungen?), der Joliet-Erweiterung (UTF-16?), oder von Rock Ridge (???)?
3. Ich habe die CDs stets mit K3B (cdrtools) gebrannt, meines Wissens inklusive Joliet- und Rock Ridge-Erweiterung. Welches Dateisystem wird unter Linux ausgelesen? Unter Windows passen die Umlaute, also vermute ich dass auf Joliet-Ebene alles in Ordnung ist, Linux dagegen Rock Ridge verwendet und dort ein Problem mit den Umlauten hat?
4. Wieso komme ich überhaupt in den Genuss eines anscheinend ISO-8859-1-kodierten Umlauts? Laut mount-Manpage gibt es die Option utf8, die 16-Bit-Unicode-Zeichen (Default für alle CD-Dateisysteme?) in UTF-8 umwandelt, das sollte ja für mein System mit UTF-8-Locale perfekt passen und mit dieser Option wird die CD auch gemountet. Dann gibt's noch iocharset=<encoding>, um 16-Bit-Unicode in eine 8-Bit-Kodierung zu überführen, Default ISO 8859-1. Anscheinend wird diese Option bei mir genutzt, obwohl ich ausdrücklich mit der utf8-Option mounte?! Raff ich nicht!

Kurze Info, das System mit dem ich die CDs erstellt habe war früher unicode-frei, wurde dann nachträglich auf UTF-8 umgestellt. Kann das eine (böse) Rolle spielen? Selbst wenn, müssten doch zumindest die ganz alten CDs (vor der Umstellung) ordentlich gebrannt sein und sollten sich jetzt eigentlich auf jedem System (unabhängig von der Kodierung auf selbigem) problemlos nutzen lassen. Das ist schließlich der Sinn einer CD, dass sie auch minimal portabel ist.

Wo wurmt der Wurm?

HAL-Mount:
Code:
/dev/sr0 on /media/Fotos type iso9660 (ro,nosuid,nodev,uhelper=hal,uid=1000,utf8)


Logmeldung beim Mounten:
Code:
ISO 9660 Extensions: Microsoft Joliet Level 3
ISO 9660 Extensions: RRIP_1991A
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